Beschreibung
Der Arizer Solo III Version 2.0 ist kein kleiner Stealth-Stift für zwei hastige Züge hinterm Haus. Das ist ein kräftiger mobiler Kräuter-Vaporizer für Leute, die gern selbst bestimmen, wie eine Session läuft. Mal gemütlich am Glas-Stem nippen, mal den Heater nur für einen direkten Zug anwerfen – beides steckt im selben Gerät. Diese Ausführung ist Sea of Green, also dunkelgrün.
Session oder On Demand – zwei ziemlich verschiedene Vibes
Im Session Mode lässt sich die Temperatur fein in 1-Grad-Schritten oder zügiger in 10-Grad-Schritten regeln. Drei programmierbare Presets nehmen einem das spätere Herumklicken ab. Das passt gut zu entspannten Runden, bei denen der Solo III v2.0 betriebsbereit bleibt und man sein eigenes Zugtempo fährt.
Der On Demand Mode ist direkter: Heizzeit und Temperatur werden als Preset hinterlegt, die Standard-Heizzeit beträgt 10 Sekunden. So muss der Vape nicht dauerhaft auf Temperatur bleiben, wenn zwischen den Zügen Pause ist. Gerade dieser Modus braucht anfangs etwas Feingefühl. Der Heater hat ordentlich Schub; locker gefüllte Kräuter und ein ruhiger, gleichmäßiger Zug funktionieren deutlich besser als ein festgestopfter Pod und hektisches Reißen.
Dahinter arbeitet eine keramische Instant-Heating-Hybridheizung mit 80 % Konvektion und 20 % Konduktion. Der Hauptjob läuft also über heiße Luft, während der Kontaktwärme-Anteil das Setup unterstützt. Nach etwa 5 bis 15 Sekunden ist der Solo III v2.0 aufgeheizt. Das ist schnell genug, dass On Demand im Alltag tatsächlich einen eigenen Sinn ergibt und nicht bloß als Menüpunkt herumliegt.
Das Glas-Pod-System macht den Unterschied
Beim Arizer sitzt das Kraut im Glas-Pod. Das XL-System bietet die doppelte Kapazität und mehr Luftstrom, ohne den Nutzer auf dieses Format festzunageln: Sämtliche offiziellen Air-/Solo-Glasröhren passen ebenfalls. Wer schon passende Arizer-Stems besitzt oder lieber mit dem normalen Format arbeitet, kann sie also weiterverwenden.
Der Aufbau ist angenehm unkompliziert sauber zu halten. Nach der Session das abgekühlte Material ausklopfen oder ausbürsten und die Glasröhre bei Bedarf gründlicher reinigen – kein zerlegbares Labyrinth aus Kühlkörper, Dichtungsringen und kleinen Kunststoffwinkeln. Wichtig ist nur, die Kräuter nicht brutal in den Pod zu pressen. Zu dichter Pack nimmt dem Luftstrom genau das, wofür das XL-System gebaut wurde.
Glas bleibt allerdings Glas. Die Stems können heiß werden und verzeihen einen Sturz auf Fliesen deutlich schlechter als das Heizgerät selbst. Mit etwas Routine ist das kein Drama: auskühlen lassen, Silikon-Cap aufsetzen und für den Transport eine der passenden Reiseröhren verwenden.
Direkt ans passende Fremdglas
Für die Bong oder einen Bubbler liegt eine XL-Frosted-Glasröhre mit männlichem 14-mm-Glasschliff bei. Das passende Fremdglas muss diesen 14-mm-Schliff also aufnehmen können. Wird der Solo III v2.0 dabei kopfüber verwendet und die Inversion aktiviert, drehen sich Anzeige und Steuerung automatisch mit. Das klingt nach einer Kleinigkeit, ist am Wasserfilter aber genau die Sorte Detail, die verhindert, dass man mit schiefem Kopf vor einem auf dem Kopf stehenden Menü hängt.
Bedienung und Akku ohne Gefummel
Das große Farbdisplay und das neue Betriebssystem halten die beiden Modi, Presets und Einstellungen übersichtlich. Der Solo III v2.0 will kein komplett reduzierter Ein-Knopf-Vape sein, bleibt nach dem ersten Kennenlernen aber logisch bedienbar. Besonders praktisch finde ich, dass die Presets wiederkehrende Abläufe speichern: einmal passend eingerichtet, muss nicht vor jeder Bowl erneut durch das Menü getippt werden.
Der fest verbaute Akku reicht für bis zu 3 Stunden im Session Mode oder für mehr als 100 On-Demand-Züge pro Ladung. Aufgeladen wird per USB-C mit Power Delivery; während des Ladens lässt sich das Gerät weiter benutzen. Eco Charging stoppt standardmäßig bei 80 %. Der ehrliche Haken: Der Akku ist nicht vom Nutzer austauschbar. Wer grundsätzlich mit einem Satz Wechselzellen in der Tasche arbeitet, findet hier nicht sein bevorzugtes Konzept.
Mit 49 × 32 × 130 mm und 280 g ist der Solo III v2.0 mobil, aber kein federleichter Hosentaschen-Vape. Das Gewicht, das Heizgerät und die separaten Glasröhren machen ihn eher zum soliden Begleiter für Rucksack, Reise und längere Abende als zum Gerät, das man lose zwischen Schlüsselbund und Kleingeld wirft.
Lieferumfang mit normalem und XL-Setup
Zum Solo III Heater gehören ein USB-C-Ladegerät mit 5 V und 3 A sowie die Anleitung. Für das XL-System liegen eine 90-mm-XL-Glasröhre und die XL-Frosted-Glasröhre mit 14-mm-Schliff bei. Dazu kommen eine 90-mm-Air-/Solo-Glasröhre und eine Air-/Solo-Frosted-Glasröhre mit 14-mm-Schliff. Damit stehen normales Pod-Format, XL-Pod und der Anschluss an passendes Fremdglas direkt zur Verfügung.
Außerdem sind vier Silikon-Stem-Caps, zwei 90-mm- und zwei 70-mm-Reiseröhren aus PVC, ein Edelstahl-Rührwerkzeug sowie vier Edelstahl-Siebe dabei. Gerade die Caps und Reiseröhren sind keine Deko: Vorbereitete, vollständig abgekühlte Stems lassen sich damit wesentlich entspannter transportieren, ohne dass Krümel durch die Tasche wandern oder das Glas ungeschützt herumklappert.
| Artikelnummer: | 921585 |
| GTIN: | 628078802380 |
| Kategorie: | Arizer |
| Hersteller: | Arizer |
| Farbe: | Grün |
| Bauform: | mobil/portabel |
| Produktart: | Vaporizer (Gerät) |
| Geeignet für: | Kräuter |
| Betriebsart: | Batterie (wechselbar) |
| Heiztechnologie: | Hybrid |
| Akku wechselbar: | Ja |
| Inhalt: | 1,00 Stück |
Bei den portablen Arizer-Modellen steckt die Kräuterkammer nicht tief im Gerät, wo sie irgendwann zur klebrigen Krümelhöhle wird. Sie sitzt direkt im Glasmundstück; die Tischgeräte um den Extreme-Q setzen stattdessen auf separate Glasköpfe. Nach der Session ziehst du das Röhrchen heraus, klopfst das AVB aus und hast den schmutzigsten Teil des Vaporizers…
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