Beschreibung
Der Switch GO ist kein Wax-Pen, dem man zur Tarnung ein bisschen Glas aufgesetzt hat. Das ist ein richtiges tragbares E-Rig mit Wasserkammer – nur deutlich handlicher als die große Dab-Station auf dem Tisch. Mit rund 15,2 cm Höhe, 8,4 cm Breite und etwa 363 g Gewicht bleibt er solide in der Hand, ohne zum Klotz zu werden. Laut Dr. Dabber fällt das Gehäuse rund 54 Prozent kleiner aus als beim Switch 2. Genau da liegt für mich der Reiz: echtes Rig-Handling, aber kein halber Hausstand, wenn die Session mal nicht am Stammplatz stattfindet.
Quarz statt Glühpunkt-Lotterie
Im Switch GO sitzt ab Werk ein 14-mm-Insert aus reinem Single-Crystal-Quarz. Beheizt wird per Dual Parallel Heating: Die Induktion arbeitet von unten und von den Seiten. Das Konzentrat liegt damit nicht bloß über einem einzelnen heißen Punkt, sondern in einer rundum angesteuerten Dabbing-Zone. Torch, Timer und das übliche Nachheiz-Gefummel bleiben außen vor – Extrakt ins kalte Insert, Profil wählen, starten.
Wer gern mit unterschiedlichen Insert-Materialien spielt, ist nicht auf Quarz festgenagelt. Titan- und Saphir-Inserts gibt es separat. Das ist kein Zubehör-Zirkus um seiner selbst willen, sondern eine saubere Möglichkeit, den eigenen Aufbau später weiterzutüfteln, ohne gleich das komplette E-Rig auszutauschen.
Ohne App unkompliziert, mit App schön nerdig
Die farbcodierten Standardprofile lassen sich direkt am Gerät bedienen. Das Smartphone muss also nicht bei jeder Dab-Runde neben dem Rig liegen. Für die Fraktion, die ihre Einstellungen lieber selbst einpegelt, öffnet die Dr. Dabber App allerdings eine ziemlich tiefe Spielwiese: Die Temperatur lässt sich in Ein-Grad-Schritten zwischen 250 und 650 °F beziehungsweise rund 121 bis 343 °C einstellen. Dazu kommen Dynamic Heating Modes und frei angelegte Heizkurven.
Das ist mehr als ein hübscher Temperaturregler. Statt während des ganzen Zyklus stur auf einem Wert zu bleiben, kann der Verlauf über die Session hinweg gestaltet werden. Man muss daraus keine Wissenschaft machen – kann es aber. Gerade das gefällt mir am GO: Auspacken und losdampfen funktioniert ebenso wie das spätere Feintuning, wenn man sein Setup wirklich kennenlernen will.
Je nach gewählter Temperatur braucht der Switch GO etwa fünf bis zwanzig Sekunden zum Aufheizen. Die seitliche Statusanzeige hält einen dabei auf dem Laufenden. Ambient Light Arc und beleuchtete Wasserkammer bringen zusätzlich Farbe in die Session; die Lichtthemen werden in der App gewählt. Das wirkt im Betrieb weniger wie beliebiges RGB-Geblinke und mehr wie ein Teil der Bedienoberfläche.
„GO“ heißt tragbar, nicht unverwundbar
Der Standard-Glasaufsatz besitzt eine Wasserkammer und macht den Switch GO zu einem ausgewachsenen Daborizer statt zu einem bloßen Konzentrat-Vape. Trotzdem bleibt Glas eben Glas. Für unterwegs gehören Wasser vor dem Einpacken raus und der Aufsatz vernünftig geschützt. In die Jackentasche würde ich so ein Gerät nicht zwischen Schlüsselbund und Feuerzeug werfen; im Rucksack ist das kompakte Format dagegen tatsächlich sinnvoll.
Im Inneren arbeiten LiFePO4-Zellen. Geladen wird über USB-C, eine vollständige Ladung dauert ungefähr eine Stunde. Laut Hersteller ist auch Pass-Through-Betrieb möglich, der GO kann also während des Ladens genutzt werden. Praktisch am festen Dab-Platz, wenn der Akkustand ausgerechnet mitten in der Runde schlappmacht.
Zum Lieferumfang gehören der Switch GO, das Quarz-Insert, der Standard-Glasaufsatz, ein Dab-Tool und ein USB-C-Ladekabel. Damit ist das eigentliche Setup beisammen; zusätzliche Titan- oder Saphir-Inserts sind reine Ausbaustufe.
Der Q-Tip gehört zur Session
Beim Quarz-Insert zahlt sich eine kleine Routine aus: Rückstände nach der Session mit einem Wattestäbchen aufnehmen, solange das Insert noch warm, aber nicht mehr brüllend heiß ist. Bei Bedarf kann etwas Isopropanol helfen; vor dem nächsten Einsatz muss alles vollständig trocken sein. Das Insert selbst bleibt im Gerät, bis es komplett abgekühlt ist – heißes Quarz herauszufummeln ist weder clever noch besonders materialfreundlich.
Für eine gründlichere Runde werden Glasaufsatz und Insert separat gereinigt. Auf die alte Brenner-Methode würde ich beim Switch GO verzichten; Dr. Dabber rät ausdrücklich davon ab, das Insert mit der Torch freizubrennen. Wer den kleinen Swab direkt nach dem Dab erledigt, erspart sich ohnehin den größten Teil der späteren Reclaim-Archäologie.
| Artikelnummer: | 921614 |
| GTIN: | 850051950348 |
| Kategorie: | Dr.Dabber |
| Hersteller: | Dr. Dabber |
| Bauform: | mobil/portabel |
| Produktart: | Vaporizer (Gerät) |
| Geeignet für: | Konzentrate/Wax/Öl |
| Betriebsart: | Akku |
| Heiztechnologie: | Induktion |
| Inhalt: | 1,00 Stück |
Dr. Dabber Dieses US-amerikanische Unternehmen ist eine absolute Größe in der Welt der Vaporizer und hat sich einen Namen mit seiner beeindruckenden Linie von Konzentrat-Stiften und Vaporizern gemacht, darunter die beliebten Modelle Aurora und Boost. Dr. Dabber ist immer am Puls der Zeit in der Welt der Konzentrate und entwickelt ständig neue, angesagte…
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