Ein Papptip funktioniert. Ein Glass Tip fühlt sich beim Rauchen trotzdem nach einer anderen Liga an: fest zwischen den Fingern, sauber an den Lippen und ohne den typischen Pappkontakt am Mund. Der RAW Glass Tip ist genau so ein unkompliziertes Upgrade – ein Mundstück mit klassisch runder Form, aus transparentem Glas mit rotem RAW-Aufdruck.
Wichtig zur Einordnung: Das hier ist kein Aktivkohlefilter und auch kein Bauteil, das den Rauch auf magische Weise herunterkühlt. Der Glass Tip übernimmt die Rolle des Mundstücks. Er gibt dem Joint am Zugende eine stabile Form und ersetzt den gefalteten oder gerollten Pappfilter. Gerade wer den Eigengeschmack von Karton nicht abkann oder zerdrückte Tips in der Tasche leid ist, merkt den Unterschied ziemlich schnell.
Vom Tip aus drehen
Beim ersten Versuch braucht Glas etwas mehr Gefühl als Pappe, weil sich das Mundstück natürlich nicht zusammendrücken lässt. Dafür hast du einen festen Ausgangspunkt: Glass Tip ans Mundende legen, das Paper eng herumführen und von dort aus den restlichen Dübel formen. Ich rolle dabei lieber vom Tip nach vorne, statt erst eine lockere Tüte zu bauen und das Glasstück hinterher irgendwie hineinzuschieben. Sitzt das Paper zu lose, kann der Tip beim Ziehen wandern; sitzt es sauber und stramm, bleibt die ganze Nummer stabil.
Mit Feuchtigkeit würde ich sparsam umgehen. Ein völlig aufgeweichtes Paper hält am glatten Glas nicht besser, sondern wird schnell zur rutschigen Angelegenheit. Ein sauberer Tuck und gleichmäßiger Druck bringen mehr. Die runde Mundstückform ist dabei angenehm vertraut – kein flaches Ende, an dem man erst die richtige Lippenposition suchen muss.
Harz raus, nächste Runde
Nach der Session lässt du den RAW Glass Tip erst vollständig auskühlen. Frische Ablagerungen lassen sich oft schon mit warmem Wasser lösen. Wenn sich Harz festgesetzt hat, hilft ein kurzes Bad in Isopropanol; anschließend gründlich mit klarem Wasser spülen und komplett trocknen lassen. Auf aggressive Kratzaktionen mit Metall würde ich verzichten – und auch das Ausklopfen auf dem Waschbeckenrand ist bei einem Glasmundstück eine ziemlich kurze Karriereplanung.
| Artikelnummer: | 711037 |
| GTIN: | 716165286462 |
| Kategorie: | Sonstige |
| Hersteller: | RAW |
| Material: | Glas |
| Farbe: | RotTransparent |
| Produktart: | Glas-/Keramiktip |
| Artikelgewicht: | 0,50 kg |
| Inhalt: | 1,00 Stück |
Es begann alles mit einem Rice Paper und einem Zaubertrick, den Josh Kesselmans Vater ihm als 5-Jährigem zeigte. Seitdem hat sich Josh in Rolling Papers verliebt und war von der ganzen Thematik fasziniert. Im Jahr 1993 eröffnete der Gründer von RAW mit nur 500 Dollar einen kleinen Smoke Shop in Gainesville, Florida. Sein Geschäft wuchs im Laufe der Jahre und er konnte bereits sechs Smoke Shops sein Eigen nennen.
Die Anfänge
Doch im Jahr 1996 traf Josh ein harter Schlag. Er verkaufte einer jungen Dame eine Bong, nichts Ungewöhnliches, aber leider arbeitete ihr Vater für die US-Regierung. Eine große Razzia fand statt und Josh musste alle seine Shops schließen und war für eine Weile unter Hausarrest.
Der Neuanfang
All das hielt Josh jedoch nicht auf. Im selben Jahr zog er nach Arizona, um einen Liefer- und Vertriebs-Smoke-Shop namens HBI zu eröffnen, dieses Mal allerdings ohne Bongs im Sortiment.
Die Expansion
1997 expandierte das Unternehmen weiter, als Josh den Besitzer einer alten Rolling Paper Fabrik aus Alcoy, Spanien, kennenlernte. Dieser suchte einen Partner, um neue Produkte auf den Markt zu bringen. Josh schloss sich diesem Projekt an und entwickelte zwei weitere bekannte Marken: Juicy Jay's und Elements.
Die Vision
Dennoch wollte Josh mehr. Er träumte von einem natürlichem Rolling Paper auf veganer Basis, frei von Chemikalien und Zusätzen. Also investierte er im Jahr 2004 eine Million Dollar in einen Zulieferer für natürliche, unverarbeitete und ungebleichte Hanffasern. Die Investition war riskant, aber mit der Zeit immer erfolgreicher. Im Jahr 2005 startete RAW schließlich mit der Massenproduktion.
Heute
Heute zählen RAW Papers zu den beliebtesten Rolling Papers auf dem gesamten Markt und ist nicht mehr wegzudenken.