Beschreibung
Sieht ein bisschen so aus, als hätte jemand ein rotes Ölfass auf Headshop-Format geschrumpft – und genau das macht dieses Ölfass-Modell so sympathisch. Mit 4,5 cm Höhe und 38 mm Durchmesser steht er auffällig kompakt auf dem Tray, ohne wie ein weiterer flacher Standard-Crusher auszusehen. Das Gehäuse besteht aus Aluminium, das Mahlwerk aus Metall. Beim Anfassen gibt es also die angenehm feste, kühle Haptik, die ich bei einem Alltagsgrinder deutlich lieber mag als nachgiebigen Kunststoff.
Was macht ein Siebgrinder eigentlich?
Ein Pollinator mahlt nicht bloß die Buds klein. Während der Nutzung trennt sein Sieb nach und nach besonders feinen Abrieb vom restlichen Grind. Unter dem Sieb sammelt sich dadurch das, was in der Szene meist Kief, Skuff oder schlicht „Pollen“ heißt. Mit echtem Blütenpollen hat der Begriff wenig zu tun – gemeint sind vor allem die feinen, harzigen Partikel, die sich beim Grinden und Bewegen lösen.
Das Pollenfach füllt sich nicht nach einem halben Bud wie durch Zauberei. Da braucht es ein paar Sessions und je nach Weed etwas Geduld. Wer gern einen kleinen Vorrat für den späteren Feierabend sammelt, versteht den Reiz sofort. Wer dagegen grundsätzlich jeden Krümel direkt im aktuellen Joint, Kopf oder Vape haben möchte, ist mit einem simplen Grinder ohne Sieb ehrlicherweise konsequenter unterwegs. Genau diese Trennung ist schließlich der Sinn eines Siebgrinders.
Klein, dreiteilig und angenehm unkompliziert
Dieser Pollinator besteht aus drei Teilen. Der Deckel wird magnetisch gehalten, während die verschraubten Segmente über ein Gewinde zusammenbleiben. Im Mahlwerk greifen Diamant- beziehungsweise Pyramidenzähne aus Metall ins Material. Bei dem schlanken Durchmesser würde ich ihn nicht bis obenhin zustopfen, sondern lieber kleinere Portionen locker zwischen den Zähnen verteilen. Dann lässt er sich vernünftig drehen und der Grind hat Platz, sich zu bewegen.
Der Mahlgrad hängt dabei nicht nur vom Grinder ab: Füllmenge, Feuchtigkeit und die Zahl der Drehungen spielen ordentlich mit. Ein paar kontrollierte Turns bringen meist mehr als wildes Kurbeln mit vollgepresster Kammer. Gerade bei sehr klebrigem Weed lohnt es sich, kleine Stiele vorher herauszunehmen – die sitzen sonst gern quer, blockieren die Zähne und machen aus einer entspannten Baupause unnötige Handarbeit.
Die rote Öl-Fass-Optik ist mehr als irgendein aufgedrucktes Motiv. Die ganze Bauform fällt aus dem üblichen Einerlei runder Alugrinder heraus, bleibt mit ihren kompakten Abmessungen aber absolut tray- und taschentauglich. Für große Runden wäre mir ein 38-mm-Grinder zu knapp; als persönlicher Crusher für frisch abgemessene Portionen passt das Format dagegen ziemlich gut.
Das Sieb nicht zuschmoddern lassen
Bei Pollinatoren entscheidet die Pflege darüber, ob unten noch etwas ankommt. Harz und Pflanzenstaub setzen zuerst das Sieb, danach gern Gewinde und Zahnränder zu. Deshalb lieber zwischendurch trocken mit einem weichen Pinsel ausbürsten, statt zu warten, bis sich der Grinder nur noch widerwillig bewegt. Am Sieb nicht mit Nadeln oder Metallwerkzeug herumkratzen – damit drückt man die Maschen eher krumm, als dass man ihnen hilft. Auch aggressive Lösungsmittelbäder und Drahtbürsten haben an der roten Aluminiumoberfläche nichts verloren. Vor dem Zusammenschrauben sollten sämtliche Teile vollständig trocken und die Gewindegänge frei von Krümeln sein.
| Artikelnummer: | 257106 |
| GTIN: | 4031872340037 |
| Kategorie: | Grinder mit Sieb (3-teilig+) |
| Hersteller: | AKRA Kotschenreuther GmbH |
| Material: | Aluminium |
| Farbe: | Rot |
| Durchmesser: | S (bis 40mm) |
| Bauform: | Grinder |
| Sieb: | Ja |
| Anzahl Teile: | 3 |
| Mahlwerk: | Diamant-/Pyramidenzähne |
| Magnetverschluss: | Ja |
| Mahlwerk-Material: | Metall |
| Gewinde: | Ja |
| Inhalt: | 1,00 Stück |
| Höhe: | 45 mm |
AKRA Kotschenreuther GmbH steht bei BongoBong für unkomplizierte Acrylbongs, Aschenbecher, Stahlsiebe und praktisches Raucherzubehör. Die Firmierung bezeichnet hier den Lieferanten, keine einheitliche Konsumentenmarke. AKRA ist ein deutscher Großhändler aus Langenzenn mit einem breit aufgestellten Programm für Raucherbedarf und Headshop-Artikel.
Von der Acrylbong bis zum Schleuderascher
Bei den Acrylbongs reicht die Auswahl von kompakten Bowl-Modellen bis zu rund 32 Zentimeter hohen Bongs in Erlenmeyerkolben- oder Zylinderform. Klare Farben, gefrostete Oberflächen, Hanfblatt- und Peace-Motive gehören ebenso dazu wie Modelle mit Eiskerben. Acryl ist leicht und im Alltag weniger empfindlich als Glas – praktisch als Zweitbong, für unterwegs oder für Sessions, bei denen es nicht allzu filigran zugehen soll.
Auch bei den Aschenbechern ist die Bandbreite groß: schlichte Metall- und Kippaschenbecher, geschlossene Schleuderascher, kleine Taschenaschenbecher und auffällige Varianten wie der Roulette-Ascher. Rolling-Trays, Zigarettenetuis, Tabaktaschen, Benzinfeuerzeuge und Grinder ergänzen das Sortiment rund um den Rauchplatz.
Stahlsiebe in der passenden Größe
Die groben Stahlsiebe sind als 15- und 20-Millimeter-Varianten erhältlich. Miss vor der Bestellung den Innendurchmesser Deines Kopfes: Das Sieb soll sicher aufliegen, ohne sich stark zu wölben oder durchzurutschen. Eine grobe Masche hält den Durchzug offen, bei sehr fein zerkleinertem Material kann allerdings etwas mehr durchfallen.
Darauf kommt es bei Deiner Auswahl an
- Maße der Bong: Höhe, Rohrdurchmesser und Standform bestimmen Volumen, Handhabung und Platzbedarf.
- Ausstattung: Prüfe, ob Du Eiskerben, einen Standfuß oder bewusst eine besonders kompakte Bauform möchtest.
- Materialpflege: Acryl verträgt keine aggressiven Lösemittel. Eine materialschonende Reinigung hält die Oberfläche länger klar.
- Aschenbecher-Bauart: Ein offener Tischascher ist schnell geleert, Kipp- und Schleudermodelle halten Asche und Kippen diskreter im Inneren.
BongoBong ist seit 1998 im Headshop-Bereich unterwegs. Bei Artikeln unter diesem Lieferantennamen zählen deshalb vor allem die konkreten Produktdaten: Passende Maße, sinnvolle Bauart und ein Material, das zu Deinem Setup passt.
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